Sportwetten Geschichte

Die Geschichte der Sportwetten ist eng verknüpft mit der Entstehung des sportlichen Wettkampfs. Erste Aufzeichnungen von offiziellen Sportwetten sind auf das Jahr 676 v. Chr. datiert, als die alten Griechen bei den 23. Olympischen Spielen auf den Ausgang eines Wettkampfes Geld oder andere Vermögenswerte setzten. Bereits damals gab es auch spontane Wetten, d.h. es konnte während des laufenden Wettkampfes kurzfristig gewettet werden. Mit dem Aufsteigen des Römischen Reiches übernahmen diese von den Griechen auch die Sportwetten, wobei im Circus Maximus bereits auf den Ausgang von Streitwagenrennen gesetzt werden konnte. Mit dem Untergang des Römischen Reiches verloren auch die Sportwetten an Bedeutung. Nur im Mittelalter wurde während Ritterturnieren gewettet, dies jedoch ausschließlich im privaten Rahmen.

Im 18. Jahrhundert erlebten die Sportwetten ihren großen Aufschwung in Großbritannien. Bei Pferdewettrennen wurden sie dazu genutzt, um mit den Einnahmen die Veranstaltung selbst zu finanzieren. Der Boom der Pferdewetten wurde dadurch verstärkt, dass die Pferdewirtschaft bis ins 20. Jahrhundert eine besondere wirtschaftliche und militärische Bedeutung hatte, weshalb sie auch vom staatlichen Glücksspielmonopol nicht erfasst wurden. Nach englischem Vorbild fand 1810 das erste Galopprennen mit Sportwetten in Deutschland statt.

Ab 1921 begann sich die Fußballwette Schritt für Schritt als populärste Art der Sportwetten zu etablieren, da 1921 in England das Wettspiel Toto eingeführt wurde. Von dort aus eroberte es halb Europa, in Deutschland wurde schließlich 1948 das „Staatliche bayrische Fußballtoto“ gegründet. Ab 1960 begann die Legalisierung einiger Wettbüros in England, was den Weg der Fußballwette zur beliebtesten Sportwette ebnete.
Quelle: wikipedia.org